Quantcast

Fachklinik Hochsauerland

Helfen Sie mit, Leben mit Angst zu unterstützen:

Lunie

Administrator
Teammitglied
Adminstrator
Moderator
Mitglied seit
21 März 2013
Beiträge
3.259
Bewertungen
2
Standort
NRW
Die Fachklinik Hochsauerland ist eine Fachklinik für Internistisch-Psychosomatische Medizin. Sie befindet sich in Bad Fredeburg im Hochsauerland, einer reizvollen und waldreichen Mittelgebirgslandschaft mit hohem Freizeit- und Erholungswert.

Die Internistisch-Psychosomatische Fachklinik Hochsauerland in Bad Fredeburg verfügt über eine 25 jährige Tradition und Erfahrung in der Therapie und Rehabilitation psychosomatisch Kranker mit Behandlungsangeboten bei:

  • Angststörungen
  • Depressionen
  • Chronischen Schmerzstörungen
  • Traumafolgestörungen
  • Essstörungen und Adipositas
  • Pathologischem Spielverhalten

Therapieprogramme für besondere Zielgruppen:

  • Eltern mit Kindern
  • Migranten türkischer Herkunft
  • Angehörige von Suchtkranken


http://www.fachklinik-hochsauerland.de/

Ich war 2009 in dieser Klinik 8 Wochen zur Reha.


  • Lage: im Grünen gelegen, bis zum nächsten Ort sind es ca. 15 Gehminuten.

  • Haus: das Entrée ist angenehm, vermittelt eine ruhige Atmosphäre. Es ist sehr groß, es dauert bis man sich zurecht findet.

  • Zimmer: praktisch / spartanisch eingerichtet. Kein Fernseher am Zimmer, kein Internetempfang, es gab in der Empfangshalle eine Art Internetportal. Man konnte für (damals viel) Geld stehend im Net surfen.
  • Jedes Zimmer hatte ein eigenes Bad mit Dusche. Das Zimmer wurde jeden Tag geputzt.
  • Aufnahme: schnell durch die Stationsleitung, am gleichen Tag die Erstuntersuchung durch einen Arzt. Medikation - Besprechung.
  • Therapieplan: sehr knapp geplant, manchmal war es fast unmöglich die nächste Therapie pünktlich zu erreichen - da die Therapieräume über das Gelände und auch im Haus selbst, ziemlich verstreut sind.
  • Therapeuten: sehr jung, aber trotzdem kompetent. Gruppentherapie gab es jeden 2. Tag, dauerten jeweils zwischen 60 und 90 Min.
  • Einzeltherapie 1x in der Woche, bei Bedarf konnte man die zugeteilte Therapeutin auch kurzfristig (an)sprechen.
  • Freizeitangebote: meiner Meinung nach reichlich. Es werden Ausflüge organisiert. Sportangebote, eine Schwimmhalle stand zur Verfügung, Solarium etc..
  • Essen: der Speisesaal glich einer Kantine. Fand ich nicht besonders gemütlich. Das Essen war abwechslungsreich. Morgens und abends gab's einen Buffet mit reichlich Auswahl.
  • Eine Cafeteria gab es nicht wirklich. Ein paar Tische, ein Getränkeautomat und ein "Büdchen" das leider selten auf hatte.


Fazit: Therapie und Erholung gut. Man sollte auch wissen, dass dort sehr viele Spielsüchtige behandelt werden. Die haben Ausgehverbot und schimpfen gerne darüber.

Ebenso ist der ausländische Anteil der Patienten sehr hoch - was sich leider auch in dem "Speisesaal" und bei Therapien lautstark bemerkbar machte.

Es gab extra Ärzte und Therapeuten die türkisch sprechen.

Mir fehlte auch ein Geldautomat in der Klinik, denn sie liegt doch abgelegen und gerade wenn man akut in der Angstphase steckt, kann man nicht einfach mal eben ins nächste Dorf laufen.



Das war so meine Erfahrung. Es kann natürlich sein, dass sich Einiges in der Zwischenzeit verändert hat.
 
Oben