Cannabidiol (CBD)

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Dominik

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Wie in meinem anderen Thread bereits angekündigt, möchte ich hier mal auf das Thema Cannabidiol (CBD) eingehen. Schauen
wir uns erst einmal die Grundlegende Frage an:

Was ist CBD?

Anhang anzeigen 1121

CBD ist nach THC das häufigste Cannabinoid in der Cannabispflanze. CBD hat im Gegensatz zu THC keine berauschende Wirkung
und ist in fast jedem Land (auch Deutschland) legal. CBD ist in der Erforschung noch relativ neu aber man weiß heute schon, dass
CBD sehr viel Potenzial hat. Studien haben herausgefunden, dass die Verbindung CBD "einen atemberaubenden medizinischen Wert hat".

CBD ist bei vielen Krankheiten von Nutzen. Dazu gehören Epilepsie, Angststörungen, Schlafstörungen, Übelkeit, Psychose, Depression,
entzündliche, neurodegenerative Erkrankungen und sogar Krebs.


Nun habe ich euch im anderen Thread ja schon geschrieben, dass ich mir einen Vaporizer bestellt habe. Zudem habe ich mir jetzt
CBD Öl bestellt. Dieses werde ich auch mit dem Vaporizer verdampfen und inhalieren. Selbstverständlich kann man dieses Öl auch
oral zu sich nehmen. Ich werde es aufgrund der Effektivität aber inhalieren.

Auch bei diesem Öl ist darauf zu achten, dass es biologische Qualität hat und nicht verunreinigt ist. Leider ist ein Qualitätsöl
von CBD nicht gerade billig aber ich werde das Experiment angehen und hier berichten.

Hier ist noch ein Artikel zu CBD von Focus Online:

http://www.focus.de/gesundheit/vide...abis-als-medikament-fuer-alle_id_4770599.html
 

Kathleen

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Das finde ich sehr interessant!
Berichte bitte ob es hilft, bzw. wie es bei dir wirkt!
 

Snow

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Hallo Menigo,

ich wäre auch sehr an einem Bericht interessiert. Was hat Dein Versuch bisher ergeben? Mich interessiert das Öl vor allem bei Schmerzerkrankungen, da ich selbst unter Einer leide.

Herzliche Grüße
Snow
 

Dominik

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Ein Erfahrungsbericht folgt bald. Hab das Öl zwar schon hier aber bin noch mit den Kräutern beschäftigt. Um die Testergebnisse nicht zu verfälschen, möchte ich zwischen den einzelnen Tests genügend Pause machen. Sobald ich genug Erfahrungen für einen ersten Bericht gesammelt habe, stelle ich ihn online. :)
 

Lutz

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Na da bin ich mal gespannt drauf.

Wenn es wirklich was bringt, dann werden die Chemieriesen alles dazu tun, um es verbieten zu lassen. Wäre ja nicht das erste Mal (Kava Kava).
 

CBDRatgeber

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CBD ist in der Erforschung noch relativ neu aber man weiß heute schon, dass
CBD sehr viel Potenzial hat. Studien haben herausgefunden, dass die Verbindung CBD "einen atemberaubenden medizinischen Wert hat".

CBD ist bei vielen Krankheiten von Nutzen. Dazu gehören Epilepsie, Angststörungen, Schlafstörungen, Übelkeit, Psychose, Depression,
entzündliche, neurodegenerative Erkrankungen und sogar Krebs.

Ich bin bei einer Recherche auf diesen Thread gestoßen und da wir gerade einen unabhängigen und allgemeinen Ratgeber genau zu diesem Thema aufbauen, möchte ich hier auf unsere Seite verweisen:
https://cbdratgeber.de/

Hier findet ihr auch einen Überblick zu allen Therapien, aber vor allem auch einen Artikel zum Thema: Kann mir CBD bei Angststörungen helfen? Ich denke das wird hier einige interessieren. Wir haben da auch kein Patent drauf, das heißt wenn IHR Erfahrungen oder Verbesserungen habt, dann schreibt mir/uns. Desweiteren findet ihr dort auch medizinische Studien und Artikel, allerdings auf Englisch genau zu dem Thema.

Lieben Gruß.
 

Kathleen

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Ich habe einige Erfahrungsberichte über das CBD Öl gelesen. bei einigen scheint es zu wirken, sofern es sich nicht um Plazebo Effekt handelt.
Ganz oft wird das ÖL bei Psychopharmaka Entzügen eingesetzt , weil es beruhigend auf das zentrale Nervensystem wirkt.
Allerdings bin ich nicht sicher, ob man damit vielleicht ein nächstes "Suchtproblem" an der Backe hat.

Menigo - hast du es getestet?


 

Dominik

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Habe es getestet, ja. Und ich bin auch davon überzeugt. Bei mir stellt sich definitiv eine beruhigende Wirkung ein die ich nicht als Plazebo einstufen würde.

Ich habe ein 4%iges CBD Öl verwendet (Gibt auch 10% und viel höher).

Der empfohlene tägliche Konsum von diesem CBD Öl beträgt 1-3 mal täglich 1-4 Tropfen.

Meiner Meinung nach viel zu wenig. Ich musste 15 Tropfen auf einmal nehmen um eine beruhigende Wirkung zu spüren. Da ich jetzt etwas Erfahrungen mit Diazepam habe, würde ich die Wirkung schon damit vergleichen wollen. Allerdings brauch man von dem CBD Öl dann etwa 25 Tropfen um einen ähnlich starken Effekt zu haben. Das war dann auch meine Höchstdosis.

Ich habe den Test leider nicht mehr fortgesetzt weil das Öl teuer ist. Sehr teuer. Hier habe ich Hoffnung auf eine völlige Freigabe von Cannabis. Das dürfte die Preise um einiges purzeln lassen. Und man könnte es sich selber herstellen.

CBD erzeugt keine körperliche Abhängigkeit. Genauso wie THC kann man aber eine psychische Abhängigkeit entwickeln. Da CBD aber keine nennenswerten Nebenwirkungen hat, wäre mir das sowas von egal.
 

Kathleen

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Ja, ist sehr teuer. Ist in dem Öl kein THC drin? Es gibt doch welche mit.
Wäre Hanftee eine Alternative? Oder Kratom Tee?
 

Dominik

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THC ist tatsächlich drin. 0,2% Also so lächerlich gering, dass man das Zeug schon Literweise trinken müsste um einen THC-Rausch davon zu bekommen. Diese 0,2% sind auch zugelassen und völlig legal. Allerdings sind diese geringen Mengen THC schon im Blut nachweisbar weshalb es da Probleme geben kann wenn man in eine Verkehrskontrolle kommt und die einen Bkuttest haben wollen.

Da CBD aber legal ist, kann man das den Beamten erklären und muss, in der Regel, keine Konsequenzen befürchten.

Hanftee halte ich für keine gute Alternative da dort einfach zu wenig CBD enthalten ist. Sicherlich ist Hanftee sehr gesund aber mit dem CBD Öl hat der nicht viel gemeinsam.

Mit Kratom habe ich mich noch nicht auseinander gesetzt. Da dürfte das aber ähnlich sein.
 

Katzenstube

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Sag Menigo,
Du bekommst doch Canabis schon auf ärztliche Verordnung (natürlich dann, wenn ein Arzt, das darf.). Eventuell aber muß man/frau die Ärzte suchen, die das pharmazeutische Kanabis weitergeben dürfen. Meine Tante hat es wegen chronischer Schmerzen getestet, leider bei ihr ohne Erfolg. Weißt Du, Nebenwirkungen kann alles im Leben haben. Sogar der Sport kann zuweilen süchtig machen. Ich denke, ein gesunder und bewußter Umgang mit der Substanz kann eine Hilfe darstellen und warum sollte man eine solche Hilfe nicht nehmen?

Ich persönlich finde alles was hilft ist erlaubt. Ich war mal mit einem Freund in Altötting - er ging jährlich dort hin. Ich war fasziniert von den vielen Krücken und Gehhilfen, die da an die Wand genagelt wurden weil die Menschen diese scheinbar nicht mehr brauchten. Ich finde egal, ob es tatsächlich dieses Marienwunder ist, oder gar die Selbstheilungskräfte der Menschen oder ob es quasi Einbildung war. Wenn diese Menschen keine Krücken mehr brauchten war es gut.... egal durch was ...

lieben Gruß von Katzenstube
 

CBDRatgeber

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Ja, ist sehr teuer. Ist in dem Öl kein THC drin? Es gibt doch welche mit.
Wäre Hanftee eine Alternative? Oder Kratom Tee?

Ich muss persönlich sagen, dass Hanftee einfach nicht so gut schmeckt. Man darf hierbei auch nicht vergessen, dass die Einnahme des CBD somit sehr verdünnt wird. Aber ich möchte hier auch nichts ausschließen. ich bin nicht krank und habe deswegen bzgl des Tees keine Erfahrungswerte bzgl der Heilung.

Generell finde ich einfach wichtig, dass bei CBD niemals von einer definitiven heilenden Wirkung gesprochen wird. Jeder Körper reagiert anders gut auf das CBD. Vielen kann es aber halt helfen...
 

Kathleen

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Generell finde ich einfach wichtig, dass bei CBD niemals von einer definitiven heilenden Wirkung gesprochen wird. Jeder Körper reagiert anders gut auf das CBD. Vielen kann es aber halt helfen...
Ja, helfen kann Vieles.... was, muss jeder für sich rausfinden.
Ich kenne ein paar Leute die das Öl nehmen, habe bisher noch nichts negatives gehört - es gibt aber auch keinen "Aha" Effekt.
Ich nehme an, das Öl wirkt ab der ersten Einnahme, oder?
 

Dominik

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Wenn man ausreichend genug dosiert, sollte man, auch bei der ersten Einnahme, nach 15-20 Minuten eine Wirkung spüren können. Wichtig ist es, dass man das Öl sublingual einnimmt und lange unter der Zunge lässt damit die Mundschleimhaut mehr CBD aufnehmen kann. Ich lasse das Öl immer so 5 Minuten im Mund.
 

Kohan

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Hallo,
ich bin auf diesen Thread hier gestoßen und wollte noch einmal genauer nachfragen wer denn nun CBD regelmäßig oder hin und wieder gegen Angstzustände einnimmt? Und verstehe ich das richtig, dass THC nur für den Rausch verantwortlich ist, aber CBD für die medizinische Wirkung?
Ich überlege selbst, es einmal auszuprobieren, bin aber noch sehr unsicher diesbezüglich...

Vielen Dank schonmal
 

Johannes70

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Also Dominik hat es eigentlich ganz gut zusammengefasst. CBD ist ein Cannabinoid wie auch THC. Der Unterschied: THC ist der psychoaktive Hauptwirkstoff, da hast du also gewissermaßen Recht, Kohan.


Gegen Angstzustände kann Cannabis tatsächlich helfen - Wenn du es probieren willst und denkst, CBD/THC können dir helfen, dann versuch es doch ruhig. Verantwortungsbewusst, natürlich. Eine persönliche Erfahrung wird dich sicher am weitesten bringen.


Als Alternative habe ich vor kurzem noch über Anandamid gelesen. (Artikel: https://www.leafly.de/cannabisglossar/anandamid/) Durch Anandamid werden ebenfalls "positive Gefühle" verstärkt und neuronale Erregbarkeit reduziert und zusätzlich wirkt es schmerzlindernd.


Das wäre also eine Alternative, persönliche Erfahrung habe ich damit aber nicht!


Bei Unsicherheiten vielleicht mit deinem behandelnden Arzt/Therapeuten absprechen?
 

Johannes70

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Sorry, ich muss noch einmal etwas dazu schreiben. Habe gestern selber noch mal zum Thema gelesen und gemerkt, dass ich etwas ordentlich missverstanden habe. Anandamid ist ein körpereigener Stoff! NICHT, wie ich es verstanden hatte, ein pflanzlicher Wirkstoff!

Das heißt der Wirkstoff THC im Cannabis wirkt ähnlich wie Anandamid. Also ein Grund weswegen Cannabis als Medizin auch gegen Angst helfen könnte. Aber ich denke es macht sowieso am meisten Sinn, mit dem Arzt darüber zu sprechen.
 

Lutz

Mod i.R.
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Geht es wirklich um eine medikamentöse Hilfe gegen Angst oder irgendwie hintenrum, um verschleierten Drogenkonsum mit den erwünschten Nebenwirkungen?
 
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