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Thema: bewusst atmen müssen

  1. #11
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    Standard AW: bewusst atmen müssen


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    Hallo Chris,
    herzlich willkommen hier im Forum.
    Ich freue mich über dne Austausch mit dir, ich bin auch eine von jenen, die jahrelang ihre Atmung immer kontrollieren musste.
    Es hat bei mir als Kind schon angefangen, unter dem Spielen als Kind habe ich inne gehalten und gedacht, wenn ich mich nciht auf meine Atmung konzentriere, dann werde ich ersticken udn sterben. Das hat mir schon in jungen Jahren ganz viel Lebensfreud und Leichtigkeit genommen.
    Jahre später bin ich im Rahmen eines sehr langen Klinikaufenthaltes in einer psychosomatischen Klinik zu dem erfahrbahren Atem nach Ilse Middendorf gekommen und das war für mich eine absolute REvolution. Ich habe damals langsam endlich gelernt den Atmem kommen udn gehen z ulassen, und zu spüren er gehört zu mir er kommt und geht so wie es für mich gut und richtig ist, und ich brauch dafür nichts zu tun, keine Leistung bringen. Gar ncihts einfach nur sein.
    Das war eine ganz neue Erfahrung für mich.
    Grüße
    dahri

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    Frieden beginnt damit,
    dass sich jeder gut um den eigenen Körper
    und den Geist kümmert.

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  2. #12
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    Standard AW: bewusst atmen müssen

    hallo dahri
    schön das du es geschafft hast
    Also du bist richtig geheilt und musst auch keine medis mehr nehmen oder sowas?
    und hattest du auch Panikattacken und wie hast du dich verhalten?
    ich weis schon gar nicht mehr wie es ist zu leben ohne dieses Problem
    ich kann es mir einfach nicht mehr vorstellen
    ein problem bei mir ist auch das ich sehr schüchtern bin und schwierigkeiten hab mich fremden menschen zu öffnen wesswegen es zb bei ner Therapie wahrscheinlich schwieriger wird ,in nem forum gehts hier kennt mich keiner^^
    Geändert von chris22 (12.04.2013 um 02:57 Uhr)

  3. #13
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    Standard AW: bewusst atmen müssen

    Hallo Chris,
    ich hatte eine sehr gute Möglichkeit damals im Rahmen eines Kuraufenthaltes von 14 Wochen in einer psychosomatischen Fachklinik (Psychosomatische Fachklinik in Bad Dürkheim) die Chance, für mich die letzte Chance, genau daran zu arbeiten. Mit einer sehr guten Therapie, sehr guten Therapeuten und co-Therapeuten, es war heftig, denn ich konnte mir zu Anfang nicht vorstellen, wirklich in diese Hyperventilation reinzugehen, also bewusst und selbstständig, von mir selber provoziert und da auch selber wieder rauszukommen. DAs war für mich eine absolute Horrorvorstellung. Und ich habe in der Klinik gesagt, nein das mache ich nicht. Niemals. Das war meine aussage, sehr lange. Mind. die ersten 5 Wochen habe ich mich strikt geweigert auch nur ein einziges Mal in diese Gruppe zu gehen, die hyperventiliert hat und über ihre Erfahrungen berichtet.
    ERst als ich eine Verlängerung des Kuraaufenthaltes bekommen habe, hat mich ein Co-Therapeut zur Seite genommen und hat mnir im wahrsten Sinne des Wortes den "kopf gewaschen". Nein, es war nicht schlimm was er gesagt hat. Er hat mir nur die Wahrheit gesagt, vor der ich die ganze Zeit in der Klinik die Augen verschlossen habe.
    Und erst nach diesem Gespräch, wurde mir wirklich klar, wie ich arbeiten muss. Ich muss in die Konfrontation gehen, muss es einüben und dann konfrontieren und paralell in der Gesprächstherapie bleiben.

    Wie ich es verstanden habe, hast du noch keinen Therapieplatz? Oder?
    Ich bin mir sicher auch du kannst eine gute Therapeutin/Therapeuten finden, die/der gut auf die eingeht und dich da abholt wo du jetzt stehst.
    Hast du dich schon mal bei deiner KK erkundigt, welche Theras mit deiner KK abrechen?
    Lass dir von dort eine Liste der Theras schicken und schaue dir die Liste an, welche Ausbildungen haben und welche Art der Thera sie anbieten. Und vereinbare Erstgespräche.
    Sicherlich ist das ein Schritt für dich, dort anzurufen und ein Erstgespräch auszumachen und dann auch hinzugehen, aber es ist ein Weg der dir helfen kann. Bevor dein Leidensweg noch so viel größer wird.
    Und verlasse dich auf dein Bauchgefühl, das Erstgespräch ist auch dazu da, zu sehen ob man mit dem Gegenüber (Thera) kann. Zur Not sind es dann vielleicht zwei oder drei Erstgespräche die du bei versch. Theras machen musst, aber auch das wiederum kommt dir zu gute. Du kannst merken, dass du dich auf dich verlassen kannst und darfst, dass DU als Mensch und dein Urteil wichtig sind für deine Gesundheit.
    Bist du im Moment bei einem Hausarzt in Behandlung? Oder Facharzt?
    Vielleicht hat ja auch von den Ärzten die dich jetzt gerade akut behandeln eine eine gute Empfehlung. Sprich sie an, frage danach. Auch wenn es dir schwer fällt, aber alles was du tust, jeder noch so kleinste Schritt bringt die voran auf deinem Weg.

    Ich hatte 2009 einen Rückfall. Leider keine Hyperventilations ERscheinungen, nein, das wäre ja zu einfach gewesen, denn diese wären ja keine "Bedrohung" mehr für mich gewesen, weil ich es ja hätte in den Griff bekommen können, durch die AtemTechniken (sorry, wenn ich das so lapidar schreibe), nein ich musste was härteres bekommen, was man eben nicht durch "in die Tüte atmen" sofort regulieren kann.
    Ich habe massiven Schwindel bekommen und damit auch einhergehend wieder Panikattaken.
    Heute 2013 geht es mir mindestens zu 85 % wieder gut. Aber ich musste ganz viel ändern. Und immer wieder verfalle ich in das alte Muster. Das ist mein großes Problem. Und dann schlägt der Schwindel wieder gnadenlos zu. Aber ich kann es dann gut aushalten und verfalle nicht mehr in diese massive Panik, aber viel mehr muss ich noch an mir selber arbeiten um die alten Muster nicht wieder sich einschleifen zu lassen.
    Daran arbeite ich jeden Tag, mal mehr mal weniger. Manchmal ist es mir auch zu viel. Aber ichbleibe dran, auch in er Thera, obwohl ich ja meinte ich könnte sie schon abbrechen oder müsste sie abbrechen. Bin froh dass ich das nicht getan habe, denn es kommen so viele Dinge, die ich besprechen muss, die ich bis ins kleinste Detail sehen möchte und weiter üben werde, jeden Tag.
    Liebe Grüße
    Dahri
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  4. #14
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    Unglücklich AW: bewusst atmen müssen

    Ist noch jemand hier :( ich habe das gleiche Problem kann mir jemand vielleicht helfen :(

  5. #15
    Administrator Benutzerbild von Lunie
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    Standard AW: bewusst atmen müssen

    Hallo,
    erzähl ein bisschen. Wie lange hast du schon die Störung? Bist du in Behandlung? Therapie? Nimmst du Medikamente?

  6. #16
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    Standard AW: bewusst atmen müssen

    Ich habe die Störung seit 2 1/2 Monaten schon.. habe ich eine Angststörung (muss jede Minute ans atmen denken)?? Hatte das auch schon als Kind aber nicht so stark wie jetzt aber ich hatte es! In meinem ersten Lebensjahr und auch vorher hat mein Erzeuger meine Mama geschlagen, bedroht, getrunken und mich entführt wo meine Mama sich getrennt hat (ich kenne ihn nicht).. Ich denke das ich es davon habe oder was meint ihr ??? ? Kann sowas davon kommen sonst habe ich keine körperlichen Probleme hab auch bluttest , lungenvolumen Test und sonst was für Test gemacht ! (Nix gefunden). Kann man sowas heilen und weg bekommen oder eher nicht? Ich bin in eine Tagesklink aber da helfen die uns nicht besonders also hab ich den Eindruck .. Naja egal ich wollte jetzt selber mal paar Tipps holen oder Ratschläge oder vielleicht sogar eine Hilfe.. :( ich bedanke mich schon mal bei euch und hoffe irgendwer kann mir helfen grüße

  7. #17
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    Standard AW: bewusst atmen müssen

    Zitat Zitat von Babsibuh Beitrag anzeigen
    Ich habe die Störung seit 2 1/2 Monaten schon..
    Wie sieht die Störung aus? Geht es nur um die Atmung? Hast du Panikattacken?


    habe ich eine Angststörung (muss jede Minute ans atmen denken)?? Hatte das auch schon als Kind aber nicht so stark wie jetzt aber ich hatte es!
    Du bist in ärztlicher Behandlung, wie ich weiter unten lese. Wurde da eine Angststörung diagnostiziert?


    In meinem ersten Lebensjahr und auch vorher hat mein Erzeuger meine Mama geschlagen, bedroht, getrunken und mich entführt wo meine Mama sich getrennt hat (ich kenne ihn nicht).. Ich denke das ich es davon habe oder was meint ihr ??? ? Kann sowas davon kommen sonst habe ich keine körperlichen Probleme hab auch bluttest , lungenvolumen Test und sonst was für Test gemacht ! (Nix gefunden).
    Natürlich kann das davon kommen. Du hast sehr Schlimmes erlebt, an wem würde das spurlos vorübergehen? Das tut mir wahnsinnig leid so etwas lesen zu müssen. Egal woher nun deine körperlichen Symptome kommen, dieses Ereignis kannst du sicher nicht alleine verarbeiten.

    Kann man sowas heilen und weg bekommen oder eher nicht?
    Doch, das kann man, denke ich. Aber es dauert und man muss Geduld mit sich haben.


    Ich bin in eine Tagesklink aber da helfen die uns nicht besonders also hab ich den Eindruck .. Naja egal ich wollte jetzt selber mal paar Tipps holen oder Ratschläge oder vielleicht sogar eine Hilfe.. :( ich bedanke mich schon mal bei euch und hoffe irgendwer kann mir helfen grüße
    Wie kam es zu dem Aufenthalt in der Klinik? Ist etwas Bestimmtes vorgefallen?

  8. #18
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    Standard AW: bewusst atmen müssen

    Guten Morgen

    Nach langer Zeit wollte ich mich mal wieder melden. :-)
    Mittlerweile ist das Problem soweit verschwunden das ich es nur noch ab und zu beim versuch einzuschlafen habe.
    Auch Panikattacken hatte ich schon lange nicht mehr.
    Geholfen hat vorallem der Aufenthalt in einer Psychosomatischen Klinik und die Einnahme von Escitalopram.
    Die Depressionen sind mir allerdings mehr oder weniger geblieben.

  9. #19
    Administrator Benutzerbild von Hope
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    Standard AW: bewusst atmen müssen


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    Schön von dir zu hören/lesen.

    Wie lange nimmst du das Escitalopram schon? Bei mir hat das Citalopram (ist ja im Prinzip das Gleiche) hervorragend geholfen - gerade gegen die Depression.

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