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Thema: Multiple Sklerose in der Familie

  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Standard Multiple Sklerose in der Familie


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    Ich habe schon länger einen Hang zur Hypochondrie. Nun hat es sich aber in panische Angst gesteigert.
    Mein Onkel ist an Multiple Sklerose gestorben und eine entfernte Verwandte litt ebenfalls darunter. Deshalb bin ich der Meinung es gibt
    eine Vorbelastung in der Familie. Der Leidensweg meines Onkels war schrecklich deshalb habe ich panische Angst auch zu erkranken.

    Die Anzeichen für das Frühstadium sind Schwindel, starke Müdigkeit und Koordinationsschwierigkeiten. Alles Symptome die auch im Rahmen meiner
    Depression auftreten. Ich weiß nicht mehr weiter.. In mir steigt jedes Mal die Hitze auf wenn ich an Multiple Sklerose denke.
    Ich will einfach dass es aufhört.

    Liebe Grüße,
    Jochen

  2. #2
    Administrator Benutzerbild von Lunie
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    Standard AW: Multiple Sklerose in der Familie

    Verdacht auf MS hatte ich letztes Jahr auch.
    Die allersten Anzeichen sind bei rund 85% der Erkrankten Entzündungen des Sehnervs, Sehstörungen.
    Aber das hatte ich auch nicht, sondern andere Symptome.

    Hier hilft es nicht den Kopf in den Sand zu stecken und sich gedanklich verrückt zu machen.
    Die Lösung deiner Ängste ist ganz einfach:
    Lass dich neurologisch untersuchen. Ich war 2 Wochen zur Diagnostik in einer neurologischen Klinik.
    Nur so hast du Gewissheit, denn nichts ist m.M. schlimmer , als Ungewissheit.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer
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    942

    Standard AW: Multiple Sklerose in der Familie

    Lieber Jochen, ich kann deine Angst gut verstehen.
    Es hat aber keinen Sinn dir jetzt darüber dauernd einen Kopf zu machen. Entweder du kriegst es oder nicht.
    Du hast da gar keinen Einfluss drauf.
    Du kannst höchstens nochmal mit einem guten Arzt darüber sprechen, ob es einen Test gibt. Zu finden am Besten bei einer MS Ambulanz.
    LG
    Seit ich den Tod kenne, lerne ich ohne Angst zu leben.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Multiple Sklerose in der Familie

    Ich habe die MS auch in der Familie und als bei mir die ersten Symptome auftraten war auch mein erster Gedanke, dass ich es haben könnte. Also ab zum MRT. Und es war nichts.
    Auch später und bis heute kommt immer wieder mal der Gedanke, dass ich es haben könnte. Aber ich kenne inzwischen auch so viele Menschen, die diese Krankheit haben und man merkt es ihnen überhaupt nicht an. Die Zeiten ändern sich, die Behandlungsmöglichkeiten auch. Wie PA sagt: du kannst es nicht ändern, wenn du es bekommen sollst. Aber deine Chancen stehen heute besser als vor einigen Jahren.

  5. #5
    Neuer Benutzer
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    Standard AW: Multiple Sklerose in der Familie


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    Lieber Jochen,

    ich kann dich sehr gut verstehen und es tut mir sehr Leid, dass du zusätzlich zu deiner Depression noch so belastet wirst.
    Eine gute Freundin von mir ist auch an Multiple Sklerose erkrankt. Die Forschung ist mittlerweile so weit, dass davon ausgegangen
    wird, dass MS im Darm entsteht und man so auch schon sehr früh erkennen könnte ob du in ein paar Jahren erkranken könntest.

    Gehe am besten mal zu deinem Arzt und frage nach, welche Tests sie dir anbieten können. Ärzte reagieren oft sehr sensibel auf Wissen,
    was sich die Patienten aus dem Internet holen aber gerade bei solchen Erkrankungen ist eine frühe Diagnose sehr hilfreich!
    (Hier einige Artikel: https://autoimmunportal.de/erkrankun...iple-sklerose/ ).

    Das wäre alles was mir gerade einfällt. Eigentlich sollte man ja nicht zu viel recherchieren, wenn es um solche Erkrankungen geht aber vielleicht macht
    dir das ja auch ein wenig Mut.

    LG

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