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Thema: Neu hier und ziemlich verzweifelt

  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Standard Neu hier und ziemlich verzweifelt


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    Hallo,

    Ich bin neu hier, habe bisher nur mitgelesen. Ich bin 39 Jahre alt und alleinerziehende Mama einer 7jährigen Töchter.

    Meine Panikattacken fingen vor ca. 4 Jahren an, nach dem Tod meines Vaters und einer Krebs-Erkrankung meiner Mutter. Dann noch Scheidung von meinem Mann. Das war zu viel für mich. Verlustängste wurden diagnostiziert.

    Wie viele hier befand ich mich mehrmals in der Notaufnahme, immer Angst vor einem Herzinfarkt. Organisch würde natürlich nichts gefunden. Ich habe mich dann einer Verhaltenstherspie unterzogen und war gut 2 Jahre Beschwerdefrei. Bis vor ca. 2 Monaten. Es ging los mit Herzrythmusstörung en, die mittlerweile fast dauerhaft sind und dadurch natürlich wieder Panikattacken auslösen. Wieder Ärtzemaraton...Langzeit-EKG, Belastungs-EKG zeigen zwar sehr viele Extraschläge, die aber angeblich harmlos sind. Tja, jetzt stehe ich wieder bei Null und habe Mühe und Not meinen Alltag zu meistern.


    Vielleicht hat irgendjemand einen Tip für mich?
    Viele Grüße

  2. #2
    Administrator Benutzerbild von Hope
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    Standard AW: Neu hier und ziemlich verzweifelt

    Herzlich Willkommen

    Ja, Rückfälle gehören wohl dazu, das haben viele hier erleben müssen. Das ist ekelhaft und tut mir sehr leid für dich.

    Hatten die Herzrythmusstörungen einen psychischen Auslöser?

    Nimmst du Medikamente gegen die Angststörung?

  3. #3
    Neuer Benutzer
    Themenstarter

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    Standard AW: Neu hier und ziemlich verzweifelt

    Hallo,

    danke für die Antwort. Es gab für mich eben keinen besonderen Auslöser. Das Einzigste war, dass ich vor paar Wochen meine Therapie beendet habe und mir das ein mulmiges Gefühl bereitet hat. Fand mich zwar stabil, aber hatte auch etwas Angst jetzt mit Niemandem mehr meine Probleme besprechen zu könnnen.

    Ich nehme zur Zeit morgens und abends eine Bisoporol 1,25 mg und soll nach Bedarf Diazepam Tropfen nehmen. Diese helfen mir aber nicht. D.h. ich fühle mich benommen und müde, die Herzrythmusstörungen nehme ich während einer solchen Attacke trotzdem noch wahr.

    Das komische ist, die Panikattacken hielten früher vielleicht 1 oder 2 Stunden an. Meine letzten beiden gingen jeweils über einen ganzen Tag! Hat das sonst noch jemand?

  4. #4
    Mod i.R. Benutzerbild von Lutz
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    3.195

    Standard AW: Neu hier und ziemlich verzweifelt

    Hallo Engelchen und herzlich willkommen.

    soll nach Bedarf Diazepam Tropfen nehmen
    So ging das bei meiner Schwiegermutter auch los. Jetzt ist sie schwerst abhängig, steht neben sich und außer der Herzangst kamen noch diverse Ängste dazu.

    Die Medikamentenwahl würde ich hinsichtlich des Diazepams kritisch prüfen und überdenken.

    Da gibt es bestimmt bessere Mittel.

    Sprich mal mit deinem Arzt drüber, da es ja ohnehin nicht wie gewünscht wirkt.
    Liebe Grüße
    Lutz

    Nur wer alle Blickwinkel prüft, weiss, welcher der richtige ist.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Regine
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    Standard AW: Neu hier und ziemlich verzweifelt

    Hallo Engelchen und herzlich Willkommen im Forum.
    Zitat Zitat von engelchen047 Beitrag anzeigen
    Es gab für mich eben keinen besonderen Auslöser. Das Einzigste war, dass ich vor paar Wochen meine Therapie beendet habe und mir das ein mulmiges Gefühl bereitet hat. Fand mich zwar stabil, aber hatte auch etwas Angst jetzt mit Niemandem mehr meine Probleme besprechen zu könnnen.
    Wenn Du Dich unsicher fühlst, weil Deine Therapie beendet ist und Du keinen Gesprächspartner mehr hast, könntest Du Dir Unterstützung bei sozialen Diensten suchen. Bei der Diakonie zum Beispiel oder bei Wohlfahrtsverbänden, dort gibt es Beratungsstellen. Oder beim Sozialpsychiatrischen Dienst, der findet sich bei den Kreisverwaltungen (Gesundheitsamt) der meisten größeren Städte.

    Zitat Zitat von engelchen047 Beitrag anzeigen
    Das komische ist, die Panikattacken hielten früher vielleicht 1 oder 2 Stunden an. Meine letzten beiden gingen jeweils über einen ganzen Tag! Hat das sonst noch jemand?
    Über den ganzen Tag andauernd hatte ich noch keine Panikattacken, aber immer wieder Angst und Panik mit ein paar Stunden Unterbrechung schon.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von sascha0904
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    Standard AW: Neu hier und ziemlich verzweifelt


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    Hallo Engelchen.
    Mein Name ist Sascha - ich habe ähnliche Symptome seit nunmehr anderthalb Jahren (gehabt).
    Fangen wir mal an mit der Diagnose: Ich denke, dass wir beide wohl das gleich haben. Man nennt es Angststörung mit aufgesetzter Herzphobie. Und diese ist im Vodergrund.
    Glaube mir - Du bist nicht allein. Ich habe genau den gleichen Mist durchgemacht. Ich war damit zwei mal stationär im Krankenhaus und mehrfach beim Kardiologen. Ich habe nunmehr um die 10 verschiedenen Ärzte (Personen) durch. Keiner - wirklich keiner - hat etwas strukturelles gefunden. Trotzdem denke ich immer wieder, dass ich herzkrank bin und die irgendwas übersehen haben. Wir müssen lernen (und da bin ich ganz gut dabei), dass wir gesund sind und diese Symptome eben ein Til von uns. Beachte Sie nicht mehr; sage Dir immer wieder dass Du gesund bist. Glaube mir - das hilft. Ich habe es mittlerweile hinbekommen die meisten Symptome zu verdrängen. Ab und wenn (gestern) kam es dann wieder durch - aber es geht dann irgendwann wieder.
    Mir hilft es dann zu schreiben oder mit jemanden zu reden. Wenn Du wirklich gar keinen für den Notfall hast, schicke mir eine PN und wir tauschen vielleicht die handynummern für WhatsApp aus. Dann kann man sich im Notfall mit zuhören helfen.
    Sonst kann ich Dir auch sehr die Seelsorge empfehlen - auch die helfen sehr gut.
    Und wenn gar nichts mehr geht, dann lasse Dich eben EIN Mal noch untersuchen. Wenn dann aber nichts dabei rauskommt, dann musst Du das auch glauben und akzeptieren.
    Was heißt denn bei Dir in der Diagnose viele Stolperer, die die gesehen haben (10/100/1000 am Tag) ? Denke immer daran - Dein Herz ist ein Organ und kein Motor. Und je mehr Du daran denkst, umso mehr stolpert es.
    Ich hasse die Herzangst - sie kommt und geht, wann sie will.
    Aber sie ist nicht tödlich !
    Ich nehme übrigens auch ne Biso 1,25 an jeden 2. Tag. Auch wenn Du diese täglich nimmst - sie hilft prima für den Kopf und bei echten funktionellen Herzproblemen. Aber eben nicht bei der Psyche.
    Und als allerletzte Variante gibt es noch eine sogenannte EPU-Untersuchung. Google mal danach - ich wollte das aber nicht; davor hatte ich Zuviel Angst - könnte aber ein Ausweg sein.
    Liebe Grüsse,
    Sascha
    ———— Carpe diem ————

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