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Thema: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute

  1. #21
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    Standard AW: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute


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    Die Frage ob es doch etwas körperliches ist treibt mich auch nach 6 Jahren immer wieder noch um.

    Ich schreibe Tagebuch. Teils auch hier im Forum. Und als es mir Dezember so schlecht ging und diese Frage auch wieder auf kam, habe ich mein Tagebuch hier gelesen und dann fortgeführt. Und eigentlich hatte ich genau das selbe schon mal durch. Das habe ich mir immer wieder bewusst gemacht.

  2. #22
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    Standard AW: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute

    Zitat Zitat von ellmi Beitrag anzeigen
    Die Frage ob es doch etwas körperliches ist treibt mich auch nach 6 Jahren immer wieder noch um.

    Ich schreibe Tagebuch. Teils auch hier im Forum. Und als es mir Dezember so schlecht ging und diese Frage auch wieder auf kam, habe ich mein Tagebuch hier gelesen und dann fortgeführt. Und eigentlich hatte ich genau das selbe schon mal durch. Das habe ich mir immer wieder bewusst gemacht.
    Genau, das ist ein guter Weg. Nachzulesen, dass man "sowas" schon mal hatte und, dass es wieder verschwunden ist.

  3. #23
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    Standard AW: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute

    Hallo,
    das ist ja echt interessant. Eine Freundin und Leidensgenossin von mir hatte auch schon mir dazu geraten, das alles aufzuschreiben, um das im Bedarfsfall wieder nachlesen zu können. Ja- Tagebuchähnlich mache ich das derzeit hier auch. Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass ich eine Therapie namens Selfapy (online und kostenpflichtig und von meiner Krankenkasse anerkannt) durchführe, da ich ja einen Therapeuten-Termin erst im Mai habe. Da bin ich jetzt im drittletzen Modul von 12. Jedes Modul geht eine Woche und endet immer mit einem 1-stündigen-Therapeutengespräch per Telefon. Das hat mir schon insoweit geholfen, als dass ich ja realisiert habe, dass dieser ganze Mist quasi selbstinduziert ist - also eben nix körperliches im herkömmlichen Sinne. Unter anderem wird auch da geraten, viel zu schreiben, da erwiesen ist, dass das hilft, wenn man quasi seine Seele von dem Mist "befreit" und es "teilt". Dem kann ich nur zustimmen. Ich führe auch ein Tagebuch - aber auf meinem Handy. Diesen Mist - habe ich heute realisiert - begann übrigens fast Monatsgenau vor 5 Jahren. Da hatte ich meine erste Panikattacke mit Einlieferung ins Krankenhaus, weil ich wie gelähmt war. Das war der Tag meines fast Autounfalls mit 99%iger Todesfolge. Und seitdem hat sich das immer weiter langsam gesteigert, bis es dann im April letzten Jahres mit dem täglichen Herzstolpern weiterging und der extremen Herzangst. Heute habe ich dann andere Symptome - aber genauso ätzend.
    Aber dafür rauche ich seit einem stolzen 1/2 Jahr nicht mehr :-) Die Zeit war auch (übrigens auch lt. meinen Ärzten selten schlecht gewählt) wirklich hart - aber bis auf ein paar Momente, wo ich dann doch denke: "Jetzt wär es doch mal...." bin ich davon endlich weg. Und ich habe ne Schachtel am Tag geraucht. Bestimmt 28 Jahre lang.
    Ich gehe zur Info im Übrigen normal arbeiten und bis auf die Krankenhaustage war ich nicht krankgeschrieben; ich habe zwar viel reduziert - in Absprache mit meinem Vorgesetzten und arbeite auch größtenteils von zu Hause aus - aber immerhin. Heute war dann übrigens wieder einkaufen im Supermarkt; meine Frau bat mich. Ok. Und was war wieder. Puls beschleunigt - Angst vor Ohnmacht und Unruhe. Ich weiss echt nicht warum - war aber wieder so. Oh Mann. Habe es aber wunderbar geschafft. -Stolz bin-
    Was habt ihr denn eigentlich für Symptome der Angst und wann und was macht ihr dann ?
    Liebe Grüsse,
    Sascha
    P.S: Ich bin übrigens 43 Jahre alt, verheiratet und habe eine 17-jährige Tochter - falls es irgendwie irgendeinen interessiert ;-)
    ———— Carpe diem ————

  4. #24
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    Standard AW: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute

    Du kannst auch stolz darauf sein, dass du trotz Angst in den Supermarkt gehst und den Einkauf auch vollendest.
    Ich hatte früher auch schon Tage, da hab ich den Einkaufswagen stehen lassen und bin raus gegangen. War natürlich nicht sehr hilfreich, doch dem Drang schnell raus aus der Situation, konnte ich nicht entgegenwirken.
    Später bin ich dann betont langsam und bewusst in der Laden gegangen, dem Impuls - schnell, schnell einkaufen, egal was und wieder raus - habe ich nicht nachgegeben. War am Anfang nicht einfach, klappte aber immer besser.

    Heute habe ich kaum bis keine Probleme mit dem Einkaufen. Ein leichtes Unbehagen stellt sich ein, wenn ich lange an der Kasse anstehen muss. Ich denke, das kennen wir alle.
    Meine Symptome der Angst sind weiche Beine, Schwindel, zittern und das dumme Gefühl nicht mehr richtig laufen zu können.

  5. #25
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    Standard AW: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute

    Das ist ja schon irgendwie surreal. So denke ich manchmal dann auch. Lass den Wagen doch stehen und gehe einfach raus. Natürlich mach euch das dann aus Trotz nicht und quäle mich durch den Laden und Einkauf. Und ja - schnell - schnell. Heute habe ich Deine Taktik angewendet. Betont langsam. Und siehe da - es ging etwas besser. Mal sehen wie das fruchtet. Hinterher gab es zur Belohnung noch nen Cappuccino. Immerhin ;-)
    Das mit der langen Schlange an der Kasse kenne ich auch - genauso wie die Horrorszenarien wenn ich im Stau auf der Autobahn stehe. Da bekomme ich dann auch immer Angst; wegen dem schnell da wegkommen um einfach zum Arzt zu kommen. Aber so sind eben die Ängste.

  6. #26
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    Standard AW: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute

    Vielleicht bringt es dir etwas das Tagebuch hier im Forum zu schreiben. Mir hilft es immer, wenn dann jemand einen Denkanstoß gibt. Lutz hat beim letzten Mal viele Überlegungen bei mir in Gang gesetzt. Gleichzeitig habe ich auch das Gefühl mich mitzuteilen und es nicht nur stur vor mich hinzutippen. Manchmal reicht auch Zuspruch schon für eine Besserung.

    Klasse, dass du das mit dem Einkaufen so gemeistert hast.
    Mir geht es da auch oft so, dass ich schon beim Betreten des Laden unruhig werden. Dann laufe ich zügig und zielgerichtet zu den Regalen, was ich brauche und dann freue ich mich wie ein kleines Kind, wenn die Kasse leer ist. Wenn doch ein paar LEute vor mir stehen, dann überlege ich ab und an, ob ich nicht doch noch was brauche, dass ich nochmal weglaufen kann.
    Anstehen an der Kasse führt bei mir irgendwann zu einem zittrigen Gefühl in den Beinen. Manchmal lehne ich mich an ans Kassenband und es wird besser. Aber oft kommt dann auch dieses komische Gefühl im Kopf, wo ich denke, dass ich gleich umfalle. Und das ist der Moment, der das Herzrasen in Gang bringt. Dann fällt es mir ganz schwer still stehen zu bleiben. Da presse ich dann unbewusst die Beine in den Boden, was wieder zu mehr zittern führt. Ein Teufelskreis. In letzter Zeit geht es immer besser. Nachdem es im Januar so schlimm war hab ich irgendwann mit kleinen Einkäufen angefangen. Nur 1 oder 2 Dinge und auch nur, wenn der Markt leer war. Inzwischen lade ich wieder den ganzen Korb voll.

  7. #27
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    Standard AW: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute

    Hallo Ellmi,
    aber das hört sich doch auch schon richtig gut bei Dir an.
    Seit wann hast Du denn Deine Angststörung und gibt es irgendeinen Zusammenhang bei Dir mit dem Supermarkt ?
    Bei mir finde ich einfach keinen. Ganz merkwürdige Sache - aber ich habe das ja auch nicht nur da. Wenn wir z.B. essen gehen - da fing das mal mit an. Wir sassen in Hamburg in einem Restaurant und auf einmal: Kein Hunger mehr - totale Übelkeit - feuchte Hände, Herzklopfen. Heute weiss ich: Das war eine Panikattacke - aber warum nur ? Uns seitdem gehe ich selten (gerne) essen. Erwartungsangst eben.
    Tja - und dazu kam dann der ganze andere Mist.
    Heute war mal bisher seit langer Zeit ewndlich ein symptomarmer (fast freier) Tag - hoffentlich bleibt das auch so für den Rest des Tages. Deswegen bleibt erstmal das "Tagebuch" für heute noch hier leer ;-)
    Liebe Grüsse.
    ———— Carpe diem ————

  8. #28
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    Standard AW: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute

    Moin,
    tja - gestern - ein super Tag - nur minimale Symptome. Was war das mal wieder schön.
    Und heute ?
    Druck im Nacken, Druck im Kopf, Schwindel, Unwirklichkeitsgefühl.
    Es kotzt mich so an.
    Na mal sehen, was gleich der Arzt sagt - habe eh einen Temin heute bei ihm - zum Glück.
    Bis später.
    ———— Carpe diem ————

  9. #29
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    Standard AW: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute

    Alles Gute für deinen Termin!

  10. #30
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    Standard AW: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute


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    Huhu.
    Danke.
    Tja - Blutdruck normal - also das kann ich glücklicherweise ausklammern - meine Herzangst kam nämlich mal wieder direkt an...
    Ich werde ab nächste Woche mal wieder zum Osteopaten gehen; das letzte Mal ist auch mehr als ein Jahr her.
    Und mein Darm wird jetzt mal auf eine Fehlbesiedelung hin untersucht- auch daher kann einiges kommen; auch da habe ich nämlich wieder viele Probleme mit.
    Aber dennoch. Eigentlich alles gut und irgendwie doch nicht.
    Naja - jetzt erstmal nen Moment „Heia“ - nachher wird es dann wieder gehen ;-)
    Danke, dass ihr an mich gedacht habt und mir zuhört.
    ———— Carpe diem ————

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