Ganztägig ambulante Rehabilitation – in der Reha und doch zu Hause
Die Rehabilitation ist flexibler geworden. Neben der stationären Rehabilitation werden verstärkt auch ganztägig ambulante Leistungen angeboten. Diese sind medizinisch-therapeutisch gleichwertig und werden bei den Versicherten immer beliebter.

So prüft der Rentenversicherungsträger immer häufiger, ob für Patienten auch eine ganztägig ambulante Rehabilitation in Frage kommt. Ganztägig ambulant bedeutet, dass Sie sich nur tagsüber in der Rehabilitationseinrichtung aufhalten und zum Abend nach Hause zurückkehren. So können Sie sich nach einem Behandlungs- oder herapietag in gewohnter Umgebung entspannen oder auch neu Erlerntes gleich im Alltag umsetz
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Problemlos
können Familienangehörige bei Bedarf in die Therapie einbezogen werden. Und Ihr behandelnder Arzt kann den Rehabilitationsprozess beobachten und Sie anschließend nahtlos weiter betreuen.
Vorteilhaft ist außerdem die Arbeitsplatznähe, die für berufliche Wiedereingliederungsversuche wichtig sein kann. Auch ein Kontakt zu Selbsthilfegruppen am Wohnort kann so allmählich aufgebaut oder fortgeführt werden.

Bedingung für die Teilnahme an einer ganztägig ambulanten Rehabilitation ist jedoch, dass Sie die Rehabilitationseinrichtung in einer bestimmten Zeit von Ihrem Wohnort aus erreichen können. Sie sollten nicht weiter als eine Fahrstrecke von 45 Minuten entfernt wohnen.

Zu einer ganztägig ambulanten Rehabilitation müssen Sie nichts zuzahlen. Notwendige Fahrkosten werden Ihnen erstattet.

Einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung vom Arbeitgeber beziehungsweise auf Zahlung von Übergangsgeld von der Rentenversicherung haben Sie beieiner Rehabilitation, die ganztägig ambulant durchgeführt wird, ebenfalls.

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