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Thema: Berufliche Rehabilitation – Teilhabe am Arbeitsleben

  1. #1
    Administrator Benutzerbild von Lunie
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    Standard Berufliche Rehabilitation – Teilhabe am Arbeitsleben


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    Zur beruflichen Rehabilitation beziehungsweise „Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben“ zählen wir:


    • Hilfen zur Erhaltung oder Erlangung eines Arbeitsplatzes,
    • Berufliche Anpassung, Ausbildung und Weiterbildung,
    • Gründungszuschuss bei Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit,
    • Leistungen an Arbeitgeber zur Unterstützung der Beschäftigungsbereitschaft sowie
    • Leistungen in einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen.

    Wir berücksichtigen bei der Auswahl individuelle Faktoren, wie Ihre Eignung, Neigungen oder Ihre bisherige Tätigkeit in angemessener Weise. Natürlich spielt auch die aktuelle Lage am Arbeitsmarkt eine Rolle.


    Die beruflichen Rehabilitationen werden nach Möglichkeit in Ihrer Wohnortnähe durchgeführt. Sie dauern grundsätzlich so lange, wie es für das angestrebte Berufsziel allgemein üblich oder vorgesehen ist. Ganztägige Weiterbildungen sind in der Regel auf zwei Jahre begrenzt.


    Unterstützung Ihrer Familie während der Reha:

    Damit Sie und Ihre Familie auch während Ihrer Rehabilitation finanziell abgesichert sind, können Sie Hilfen wie Übergangsgeld, Reisekosten oder einen Zuschuss für eine Haushaltshilfe beantragen.

    Letzteres ist dann nötig, wenn während Ihrer Abwesenheit der Haushalt von Ihren Angehörigen und Kindern nicht eigenständig fortgeführt werden kann. Weiterhin können wir auch Betreuungskosten bei Kindern, die älter als 12 Jahre sind, übernehmen. Bitte sprechen Sie Ihren Rentenversicherungsträger rechtzeitig vor der Reha darauf an.
    Quelle

  2. #2
    Administrator
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    Standard AW: Berufliche Rehabilitation – Teilhabe am Arbeitsleben

    Menschen, die länger als sechs Monate erkranken oder dauerhaft gefährdet sind zu erkranken, können einen Anspruch auf Hilfen zur beruflichen Rehabilitation in deutschsprachigen Ländern stellen.
    Die Erkrankungen können körperlicher, geistiger und seelischer Art sein. Leistungen der beruflichen Rehabilitation sollen die Arbeitsfähigkeit erhalten, verbessern oder wiederherstellen.

    Zuständig für die Leistungen ist einer der unten genannten Leistungsträger:

    • Träger der gesetzlichen Rentenversicherung (wenn mindestens 15 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt wurde).
    • Bundesagentur für Arbeit .
    • Träger der gesetzlichen Unfallversicherungen
    • Träger der Kriegsopferversorgung, Kriegsopferfürsorge und des Rechts auf soziale Entschädigung bei Gesundheitsschäden
    • Träger der öffentlichen Jugendhilfe
    • Träger der Sozialhilfe (zuständig, wenn bei den anderen Träger kein Anspruch besteht).

    Behinderte, die Arbeitslosengeld II (Grundsicherung für Arbeitssuchende = Hartz IV) erhalten und somit mindestens 3 Stunden erwerbsfähig sind bekommen zwar Unterhalt von den Arbeitsgemeinschaften bzw. Sozialämtern der "Options"-Kommunen; Rehabilitationsträger für die Teilhabe am Arbeitsleben ist aber die Arbeitsagentur (§ 6a SGB IX). Sie stellt den Rehabilitationsbedarf fest und macht einen Eingliederungsvorschlag.


    Antragsstellung und Zuständigkeit
    Rehabilitationsleistungen sind in der Bundesrepublik Deutschland entweder direkt an einen der oben genannten Rehabilitationsträger oder bei einer gemeinsamen Servicestelle der Reha-Träger zu stellen. Diese Beratungsstellen sind im jeweiligen Landkreis eingerichtet. Das kann irgendeine Krankenkasse oder ein Rentenversicherungsträger sein. Sie sollen informieren, bei der Antragstellung Unterstützung leisten und den Antrag dem Reha-Träger zuleiten.


    Kriterien der Antragsentscheidung
    Die Verantwortlichkeit richtet sich nach verschiedenen Kriterien, u.a. nach der Dauer der Beitragszahlung in die Sozialkassen. Der Antragsteller hat das Recht auf Selbstbestimmung und gleichberechtigter Teilhabe.
    Die beruflichen Entscheidungen müssen seinen Neigungen und Fähigkeiten entsprechen und sollten wohnortnahe Umsetzungsmöglichkeiten beinhalten. Im Gegenzug hat sich der Antragsteller zur Mitwirkungspflicht zu verpflichten. Ob er die Fähigkeiten und Voraussetzungen für eine berufliche Rehabilitation mitbringt, wird durch verschiedene gutachterliche Verfahren unterstützt. Es besteht aber grundsätzlich ein Widerspruchsrecht seitens des Antragstellers.

    Beanspruchbare Leistungen
    Die Träger können im Rahmen ihres Bewilligungsverfahrens folgende Leistungen erbringen

    • Hilfen zur Erhaltung und Erlangung eines Arbeitsplatzes
    • Hilfen zur Berufsvorbereitung und Praktika
    • Hilfen zur beruflichen Ausbildung, Anpassung und Weiterbildung
    • Existenzgründerzuschüsse
    • sonstige Hilfen (z. B. Kraftfahrzeughilfen)
    • unterhaltssichernde und andere ergänzende Leistungen
    • Leistungen an den Arbeitgeber (Ausbildungs- oder Eingliederungszuschüsse)

    Quelle

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Dominik
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    Standard AW: Berufliche Rehabilitation – Teilhabe am Arbeitsleben

    Hay

    Kennt sich hier jemand mit "Teilhabe am Arbeitsleben" aus? Ich hab das ja bis 2019 bewilligt bekommen
    und frage mich jetzt was ich damit anfangen kann. Ich weiß, dass ich und der Arbeitgeber unterstützt
    werden können. Aber wie sieht das ganze aus?

    Ich habe da vielleicht einen neuen Job an der Angel. Ich hätte die Möglichkeit dort erst einmal ein Praktikum
    zu machen und ich denke, dass der Arbeitgeber nicht ganz abgeneigt wäre mir zumindest einen Teilzeitjob
    in Aussicht zu stellen. Vielleicht mit zukünftiger Festeinstellung aber das steht noch in den Sternen.

    Vielleicht gäbe es ja auch die Möglichkeit einen Ausbildungsplatz dort zu bekommen. Das wäre natürlich
    wirklich ein Traum. Aber deswegen frage ich hier ja jetzt mal nach was da die "Teilhabe am Arbeitsleben"
    möglich machen kann. Weil mit ein bisschen Unterstützung der DRV hätte ich bei dem Arbeitgeber viel
    eher eine Chance.

  4. #4
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    Standard AW: Berufliche Rehabilitation – Teilhabe am Arbeitsleben

    Hallo menigo...das sind doch ganz gute Aussichten.....drück dir die Daumen das es klappt...
    Mit diesen Zuschüssen kenne ich mich nicht aus....kannst du bei der Rentenversicherung nachfragen???
    Liebe Grüße Rodin

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Dominik
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    Standard AW: Berufliche Rehabilitation – Teilhabe am Arbeitsleben

    Ja habe ich schon gemacht Wollte nur hier erst einmal nachfragen da ich so ungern mit fremden Menschen telefoniere. War aber ganz gut das Gespräch und habe ein paar Tipps bekommen
    Geändert von Lunie (10.08.2016 um 22:32 Uhr) Grund: Tippfehler korrigiert.

  6. #6
    Administrator
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    Standard AW: Berufliche Rehabilitation – Teilhabe am Arbeitsleben

    Hat dich das Gespräch viel weiter gebracht bezüglich des neuen Jobs?

  7. #7
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    Standard AW: Berufliche Rehabilitation – Teilhabe am Arbeitsleben

    Soweit ich weiß, ist die Arbeitsgericht zuständig ;zumindest für die Zuschüsse für den AG
    Seit ich den Tod kenne, lerne ich ohne Angst zu leben.

  8. #8
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    Standard AW: Berufliche Rehabilitation – Teilhabe am Arbeitsleben


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    Soweit ich weiß, ist die ArbeitsAgenturen zuständig ;zumindest für die Zuschüsse für den AG
    Seit ich den Tod kenne, lerne ich ohne Angst zu leben.

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