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Thema: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute

  1. #81
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    Benutzerbild von sascha0904
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    Standard AW: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute


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    Hallo ihr Lieben,
    Danke für die Glückwünsche :-)

    Der Kater fühlt sich mittlerweile „Sau wohl“.

    Tja und bei mir: Heute bin ich schon mit starken Verspannungen und Schmerzen aufgestanden. Natürlich dachte ich gleich wieder mal an mein Herz.
    Und am späten Nachmittag entlud sich das dann in einer Angstattacke...

    Aber auch das ist mittlerweile ertragbar und in einem großen abstand zur letzten Panikattacke gekommen.

    Nächste Woche beginnt ja auch endlich die Aufnahme zur Therapie, beginnend mit einer 4 stündigen Untersuchung.
    Ich werde berichten.

    Ja - die Angst hat viele Gesichter- leider. Bei mir sind einige mittlerweile wieder weg - insofern ganz gut ��

    Einen schönen Abend euch.

    Liebe Grüße,

    Sascha

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  2. #82
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    Standard AW: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute

    Ich wünsche dir alles Gute für die Therapie!

  3. #83
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    Standard AW: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute

    Hört sich doch alles gut an
    Seit ich den Tod kenne, lerne ich ohne Angst zu leben.

  4. #84
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    Standard AW: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute

    Danke euch
    ———— Carpe diem ————

  5. #85
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    Standard AW: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute

    Hi ihr Lieben. Wie versprochen mein „Update“. Gestern war das Aufnahmegespräch für die Therapie, die eigentlich keine Therapie darstellt, da dieses „Seminar“ stattfinden sollte, bevor Angststörungen ausbrechen. Aber lest erstmal selbst:


    Also.
    Bestand aus drei Teilen in drei Stunden:
    1. Teil: Blutdruck (155/90 wegen der Aufregung), Gewicht (70kg), Größe(1,72m) , Puls (69 Top)
    4 Fragebögen mit je 30 Fragen zur Psyche und eigenen Einschätzung
    2. Teil: Anderthalb Stunden Gespräch mit Psychotherapeuten bzgl. Eignung und Zustand. Da bin ich total gelobt worden, dass ich mich quasi selbst therapiert habe und soweit wieder ok bin.
    Das gäbe es ganz selten und wäre total prima für mich selber und mein Selbstbewusstsein. Ich sollte stolz auf mich sein und auch dass ich mit dem Rauchen seit nem halben Jahr aufgehört habe ! Die Therapeutin meint, dass ich wahrscheinlich gar keine Therapie im Anschluss noch brauchen werde und mit dem, was ich da lernen werde, bzgl. Entspannung dann auch wieder so prima zurecht kommen werde. Und sollte ich doch noch eine „normale“ Therapie benötigen, könnte ich diese direkt dort machen.
    3. Teil: Sportaufnahme. Ich bin in alle Sportaktivitäten in die „normal schnelle und starke Gruppe“ aufgenommen worden für Walking, Kraftsport und Volleyball....


    Beginnen wird das alles wahrscheinlich in der ersten Juniwoche; wir werden 10 Leute in der Gruppe sein und für ein halbes Jahr zusammen „arbeiten“.

    Dieser dann erste Termin wird drei Tage „stationär“ sein...

    Und dann 16 Wochen mit je einem Termin für zweieinhalb Stunden.


    Gute Nacht und liebe Grüße,
    Sascha
    ———— Carpe diem ————

  6. #86
    Administrator Benutzerbild von Hope
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    Standard AW: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute

    Das klingt doch wirklich vielversprechend, wie hat es sich für dich angefühlt?

  7. #87
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    Standard AW: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute

    Aber echt „weg“ gehen wird das wohl bei mir nicht mehr, sagt die Therapeutin. Ich habe die Prädestinierung durch die Erkrankung meiner Brüder, meines Papas und meiner Oma - alle die gleiche Angatstörung. Sie erklärte mir, warum und wieso das bei mir durchbricht, erklärte aber halt auch, dass ich lt. ersten Eindruck eben einen starken Willen habe und auch den Therapeuten in mir selber. Dass ich zum Beispiel mich selber wieder beruhigen kann oder das Rauchen aufgegeben habe, zeugt zum Beispiel davon. Was mich überraschte ist die Aussage, dass eine Therapie auch nicht für jeden gleich geeignet ist (zum Beispiel bei mir, da ich ein Verdrängungstyp bin und es in meinem Fall besser sein kann, die Vergangenheit nicht aufzuwühlen) und dass eine Therapie nichts anderes macht, als den Patienten dahin zu führen, wo ich bin; es anzunehmen und sich selber zu beruhigen.
    Es wird aber immer seltener „ausbrechen“, wenn ich ein Bisschen was beachte und eben auch auf mich selber höre.
    LG,
    Sascha
    ———— Carpe diem ————

  8. #88
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    Standard AW: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute

    Da ich nie so einen „Hehl“ um meine Erkrankung gemacht habe (was auch nicht so häufig ist), konnte ich ziemlich frei erzählen. Die Fragen waren zum Teil etwas zum Nachdenken, aber letztendlich war es - ja - irgendwie wie mit einer Freundin zu reden und irgendwie befreiend oder erleichternd zugleich.
    Dennoch hatte ich auch heute wieder Symptome. Aber ich schenke denen nicht mehr so sehr Beachtung.
    Das bin eben ich.
    Und die Essenz, dass ich mir nur selber helfen und nicht vor mir selber weglaufen kann - das ist wohl die größte Therapie.
    ———— Carpe diem ————

  9. #89
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    Standard AW: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute

    Das Doofe ist aber, wenn es so ist, wie jetzt gerade. Da schlägt dann meine Herzangst doch immer mal wieder voll durch.
    Es ist ja klar, dass wenn man sich bewegt und das gerade als Untrainierter, dass das Herz wie irre rast (gezählter Puls 122). Also „bewegen“ im Sinne von „in den Keller gehen und Müll rausbringen“.
    Natürlich kommen dann wieder die Gedanken an Notaufnahme. Und natürlich ist das ein beschissenes und beklemmendes Gefühl.
    Aber es ist auch irgendwie cool, sich selber beruhigen zu können. Somit habe ich es dann geschafft, dass mein Puls jetzt wieder bei 96 ist. Und er wird sich sich weiter beruhigen. Es passiert ja auch nichts. Das alles in 20 - 30 Minuten. Das dauerte vor nen paar Wochen noch drei Stunden. Ich bin eben ungeduldig.
    Und schon ist der Puls wieder bei 90 und weiter fallend....
    Ich wollte es selber nie wahrhaben; aber wenn man mal den Ärzten traut und Ihnen glaubt, dass man nichts ernsthaftes hat, geht alles deutlich einfacheren ist besser zu ertragen.
    In diesen Sinne eine Gute Nacht an alle Mitleidenden.
    Und glaubt mir - ich verstehe euch mittlerweile sehr gut....
    Liebe Grüsse,
    Sascha
    ———— Carpe diem ————

  10. #90
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    Standard AW: Meine persönliche Angstgeschichte von der Jugend bis heute


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    Ich kann das so bestätigen, was deine Therapeutin gesagt hat, gerade die Geschichte mit der Verdrängung. Man hat Mechanismen, die einen auch schützen. Und ja, es bleibt was, aber man lernt damit umzugehen, sich selbst zu helfen - und vor allem: sich auch helfen zu lassen, wenn es nötig ist! Was sie sagt, klingt für mich sehr vernünftig. Offenbar sind die Ärzte da ein bisschen weiter als zu "meiner Zeit" - wobei ich auch großes Glück hatte.

    Gegen diese Herzangst würde ich dir Ausdauersport empfehlen, mal daran gedacht? Man lernt, seinem Körper zu vertrauen und vor allem, dass es kein Drama ist, wenn der Puls steigt und fällt. Zudem schult es den Körper dahingehend. Man nimmt das dann auch nicht mehr so wahr, weil man es kennt und bewusst herbeiführt.

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